Donnerstag, 20.06.2019 07:08 Uhr

Lange Nacht der Kirchen in Österreich

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 19.05.2019, 18:54 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Kunst, Kultur und Musik +++ Bericht 4465x gelesen

Wien [ENA] In Österreich werden die Nächte immer länger. Das hat aber nicht unbedingt mit der Zeitumstellung zu tun, sondern mit den langen Nächten, die im Zeichen von Kultur stehen. Dazu gehören mittlerweile die Lange Nacht der Kirchen, Museen, Forschung, Chöre oder Musik. Es ist eine Tendenz hin zum fröhlichen Feiern, sich zeigen, sich öffnen, Barrieren überwinden, der Neugier, der Begegnung, des Fragen und des Hinterfragen.

Am 24.Mai 2019 findet wieder die "Lange Nacht der Kirchen" in Österreich statt. Sie ist sicherlich etwas besonderes, auch deshalb, weil wir unwahrscheinlich viele schöne Kirchen haben. Sie sind oft wirklich prächtig und das Errbe einer langen christlichen Tradition. Es ist ein ökumenisches Projekt, an dem sich alle Kirchen, die im ökumenischen Rat vertreten sind, beteiligen. Die eigentlichen Veranstalter sind jedoch die Pfarren und Gemeinden sowie tausende Ehrenamtliche, die viel Zeit investieren, um den Abend zu einem Erlebnis zu machen. Mit dem Glockengeläut ab 17:50 wird die Lange Nacht eingeläutet. Hunderte Kirchen, allein in Wien, gibt es zu entdecken.Das Programm ist vielfältig und lockt Tausende Besucher an.

Da gibt es Konzerte, Führungen, Anbetungen, Vespern, Messen, Vorträge, Gespräche, Kulinarisches, Erfrischungen, Filme, Predigten, Segnungen, Meditationen, Weinverkostungen und vieles mehr. Oft verborgene Schätze, oft geschlossene Türen öffnen sich und gewähren einen Einblick in eine alte Welt, von der man lernen kann und die sich in die Gegenwart und Zukunft einbringt. So erklärt zum Beispiel Pater Nikolaus in der Augustiner Kirche, warum die Habsburger ihre Herzen getrennt vom Körper bestattet haben. Oder man kann teilnehmen an einer Vesper wo Zisterziensermönche Gregorianische Choräle singen. Zur Erholung kann man dann auf ein Glaserl Wein im Klausurgarten der Dominikanerkirche gehen oder eine Klostersuppe in der Franziskanerkirche essen.

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